Peer-Beratung unter dem Dach der KoKoBe

Die Koordinierungs,- Kontakt- und Beratungsstelle KoKoBe im Kreis Heinsberg bietet nun auch Peer Beratung an.

 

Pressemitteilung
Kreis Heinsberg, 5. Oktober 2020.

Seit nunmehr fünfzehn Jahren gibt es die KoKoBe im Kreis Heinsberg. Mit dem Angebot der Peer-Beratung erweitert sie ihr Spektrum um einen wichtigen Baustein zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Diese sieht eine umfassende und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung vor. Peer-Beratung hilft dabei diese umzusetzen. Durch eine Beratung auf Augenhöhe sollen Hemmschwellen und Ängste vermindert und so der Zugang zum Beratungsangebot erleichtert werden.
Die KoKoBe bietet fachlich qualifizierte, kostenlose und unabhängige Beratung und Unterstützung zu Fragen rund um die Themen Wohnen, Freizeit und Arbeit. Ziel ist es, Menschen mit Behinderung bei der gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu unterstützen. Durch gezielte Beratung und Angebote werden individuelle Weiterentwicklung und Selbstbestimmung gefördert.

(v.l.n.r.) Die Peer-Beraterinnen der KoKoBe Denis Lison, Adelheid Venghaus und Maria Wambach zusammen mit dem Peer-Koordinator Simon JansenDas Angebot der KoKoBe wird nun auch um die Peer-Beratung erweitert.
Unter Peer-Beratung versteht man die Beratungen durch Menschen mit ähnlichen Erfahrungen wie die der Ratsuchenden.
Das heißt, die Beratung erfolgt auf Augenhöhe und ist für alle Menschen mit Behinderung sowie deren Eltern oder Angehörige offen - unabhängig von der Art der Behinderung.
„Professionelle Fachkräfte haben eine gute Ausbildung und wissen über viele Themen gut Bescheid. Aber Fachkräfte kennen das Leben mit Behinderung im Alltag oftmals nicht persönlich“, sagt KoKoBe Beraterin Adelheid Venghaus.
Die Peer-Berater haben in ihrem Leben vielfältige eigene Erfahrungen gesammelt, Lösungsstrategien entwickelt und können daher die Lebenssituation der Ratsuchenden und deren Angehörigen gut verstehen.

Die Beratung erfolgt gemeinsam durch eine Fachkraft und einen Peer-Berater als sogenannte Tandem-Beratung. Auf diese Weise soll eine weitestgehend umfassende und ganzheitliche Beratung ermöglicht werden.

Die Peer-Berater der KoKoBe haben unter anderem eigene Erfahrungen mit Körperbehinderung, Sehbehinderung, Depressionen, Ängsten und Lernschwierigkeiten.
„Wir wissen aus eigener Erfahrung, was es bedeutet auf die Unterstützung anderer angewiesen zu sein und kennen das Gefühl eigener Macht- oder Hilflosigkeit“, sagt Peer-Berater Marlon Winands.
Die Peer-Berater können Beispiele geben, wie schwierige Situationen gelöst werden können. Sie unterstützen Menschen mit Teilhabeeinschränkungen, ihren eigenen Weg zu finden. „Wir möchten Mut machen zu einem selbstbestimmten Leben“, fügt Peer-Beraterin Maria Wambach hinzu.

Die Peer-Berater beim GruppentreffenDer Landschaftsverband Rheinland (LVR) fördert den Ausbau der Peer-Beratung unter dem Dach der KoKoBe. Unter anderem bietet der LVR Schulungen für Menschen mit Behinderung an, um diese zu Peer- Berater*innen auszubilden. Der Lehrgang endet mit einem Zertifikat.

Nachdem die Peer-Beratung in fünf Modellregionen erfolgreich implementiert wurde, wird sie nun auch im Kreis Heinsberg angeboten.
Mit einem extra entwickelten Konzept hat sich die KoKoBe im Kreis Heinsberg um die Förderung beworben und den Zuschlag erhalten.
Mit Simon Jansen konnte eine erfahrene Fachkraft gewonnen werden, welche die Peer-Koordination im Kreis Heinsberg übernimmt.

Die KoKoBe – Beratungsstelle ist ein kostenloses und unabhängiges Angebot für Menschen mit geistiger und/oder mehrfacher Behinderung sowie deren Bezugspersonen und Fachkräfte. Schwerpunktmäßig wird zu den Themen Wohnen, Wohnhilfen, Freizeitgestaltung und soziale Kontakte beraten. Sie leistet darüber hinaus Beratung bei verschiedensten Fragen zu Leistungsansprüchen und Antragstellungen. Die KoKoBe wird durch den Landschaftsverband Rheinland finanziert. Im Kreis Heinsberg ist die KoKoBe eine Verbundpartnerschaft der Lebenshilfe Heinsberg e.V. und der Katharina Kasper ViaNobis GmbH.

Die Beratungsstellen und Ansprechpartner im Überblick:

Hückelhoven
Adelheid Venghaus
Jülicher Straße 13
Telefon: 02433 9399930
E-Mail: a.venghaus@kokobe-hs.de

Simon Jansen
Jülicher Straße 13
Mobil: 0151 27505550
E-Mail: s.jansen@vianobis.de


Heinsberg

Adelheid Venghaus
Apfelstraße 33a
Telefon: 02452 8609790
E-Mail: a.venghaus@kokobe-hs.de


Heinsberg-Oberbruch

Denise Lison
Parkstraße 22a
Telefon: 02452 1557105
E-Mail: d.lison@kokobe-hs.de

 

Peer-Beratung unter dem Dach der KoKoBe
Die Koordinierungs,- Kontakt- und Beratungsstelle KoKoBe im Kreis Heinsberg bietet nun auch Peer Beratung an.

 

Pressemitteilung
Kreis Heinsberg, 5. Oktober 2020.

Seit nunmehr fünfzehn Jahren gibt es die KoKoBe im Kreis Heinsberg. Mit dem Angebot der Peer-Beratung erweitert sie ihr Spektrum um einen wichtigen Baustein zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Diese sieht eine umfassende und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung vor. Peer-Beratung hilft dabei diese umzusetzen. Durch eine Beratung auf Augenhöhe sollen Hemmschwellen und Ängste vermindert und so der Zugang zum Beratungsangebot erleichtert werden.
Die KoKoBe bietet fachlich qualifizierte, kostenlose und unabhängige Beratung und Unterstützung zu Fragen rund um die Themen Wohnen, Freizeit und Arbeit. Ziel ist es, Menschen mit Behinderung bei der gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu unterstützen. Durch gezielte Beratung und Angebote werden individuelle Weiterentwicklung und Selbstbestimmung gefördert.

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10 Jahre Lokaler Teilhabekreis Geilenkirchen
Mitmachen. Mitgestalten. Mitbestimmen.

 

Pressemitteilung
Geilenkirchen, 9. September 2020

Im Rahmen einer Fotoausstellung feierte am vergangenen Sonntag der Lokale Teilhabekreis Geilenkirchen (LTK) sein zehnjähriges Jubiläum.
Die Mitglieder des LTKs hatten in einem gemeinsamen Projekt mit Jugendlichen des evangelischen Jugendzentrums ‚Zille' ihre Lieblingsplätze in ihrer Heimatstadt fotografiert. Unterstützung bei der Umsetzung erhielten sie von dem Heinsberger Fotokünstler Hans-Josef Jansen. Dank des Lions Club Übach-Palenberg und dem Heimat-Scheck aus dem Förderprogramm des Bundesministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW konnte das Vorhaben realisiert werden. Entstanden sind 13 großformatige Bilder und ein Kunstkalender.

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Elterngesprächskreis

Elterngesprächskreis der KoKoBe in Geilenkirchen startet wieder - die nächsten Termine!
Ein Angebot für Eltern von erwachsen werdenden Kindern mit Behinderung.
Die nächsten Termine in 2020 sind jeweils Donnerstag von 18 bis 20 Uhr am
3.9.2020; 8.10.2020; 5.11.2020; 3.12.2020
Weitere Informationen bei der Anmeldung bei Adelheid Venghaus Tel. 02433-93 999 30.

Für die Treffen gibt es ein Hygienekonzept sowie entsprechende Maßnahmen.

 

Offene KoKoBe-Sprechstunden fallen aus

Bis auf weiteres finden die offenen Sprechstunden der KoKoBe in den Rathäusern, Werkstätten, der Kreisverwaltung und Rurtalschule nicht statt. Bei Beratungsbedarf nehmen Sie bitte telefonisch mit uns Kontakt auf. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Inklusive Projektgruppe

Inklusive Projektgruppe - eine gelungene Kooperation von KoKoBe und EUTB im Rahmen der Projektwoche des Städtischen Gymnasiums Hückelhoven zum Thema "Europa"

Im Gymnasium Hückelhoven fand vom 4.-7. Februar eine Projektwoche zum Thema Europa statt. Die Lehrerin und Koordinatorin Annelore Hecker hat nun, nach der Premiere im Jahr 2015, zum zweiten Mal den Weg für eine inklusive Projektgruppe bereitet. Das Arbeitsthema dieser Gruppe lautete "Pizza, Pisa, Primark … stell Dir vor, Du wirst wach und Europa ist weg!? Europa im Alltag".

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