Inklusive Projektgruppe

Inklusive Projektgruppe - eine gelungene Kooperation von KoKoBe und EUTB im Rahmen der Projektwoche des Städtischen Gymnasiums Hückelhoven zum Thema "Europa"

Im Gymnasium Hückelhoven fand vom 4.-7. Februar eine Projektwoche zum Thema Europa statt. Die Lehrerin und Koordinatorin Annelore Hecker hat nun, nach der Premiere im Jahr 2015, zum zweiten Mal den Weg für eine inklusive Projektgruppe bereitet. Das Arbeitsthema dieser Gruppe lautete "Pizza, Pisa, Primark … stell Dir vor, Du wirst wach und Europa ist weg!? Europa im Alltag".

TW Foto Projektgruppe EuropaEine Gruppe bestehend aus 8 Gästen des Betreuten Wohnens der Katharina Kasper ViaNobis GmbH und 13 SchülerInnen des Gymnasiums überlegten gemeinsam, wo ihnen Europa im alltäglichen Leben begegnet.
Schnell wurde deutlich, dass jeder von uns täglich viele Berührungspunkte mit europäischen Mitbürgern, europäischen Regelungen, Produkten und vielen Vorteilen hat, die Europa für uns mit sich bringt. Die Teilnehmer waren sich rasch einig: Europa ist nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken!
Unter der Leitung der Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) und der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) wurde auch in Kleingruppen gearbeitet. Dadurch wurde ein Kennenlernen und sehr persönlicher Austausch zwischen den Schülern und den Gästen mit Behinderung möglich.
Die beiden Beratungsstellen KoKoBe und EUTB machen sich für Projekte stark mit deren Hilfe Berührungsängste gegenüber Menschen mit Behinderung abgebaut werden sollen und um das Verständnis für diese Menschen zu verbessern. Das Ziel ist die selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Die Ergebnisse der Projektwoche wurden am 8. Februar der Öffentlichkeit und allen Interessierten vorgestellt. Die Projektarbeit verlief sehr konstruktiv und machte den Beteiligten Freude. Zur Arbeit der Teilnehmer mit und ohne Behinderung meinte eine Schülerin: "Wir waren eine Gemeinschaft und haben sehr gut zusammengearbeitet, was eigentlich nicht selbstverständlich ist" und ein Teilnehmer: "Demnächst trifft man sich auf der Straße wieder und unterstützt sich gegenseitig, falls jemand angepöbelt wird." Und "wir haben gezeigt, dass mehrere Köpfe besser denken können, als einer alleine!"

Das städtische Gymnasium engagiert sich bereits seit mehreren Jahren in Kooperation mit dem Lokalen Teilhabekreis Hückelhoven zum Thema "Inklusion". Aus dieser Zusammenarbeit sind mehrere Aktionen und Projekte entstanden. Mit der Katharina Kasper ViaNobis GmbH verbindet das Gymnasium eine Lernpartnerschaft.

Die Beratungsstelle KoKoBe ist ein Angebot für Menschen mit Behinderung und wird durch den Landschaftsverband Rheinland finanziert. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Beratung zum Thema Wohnen, Freizeit und soziale Kontakte. Getragen wird das Beratungsangebot der KoKoBe durch die Verbundpartnerschaft der Katharina Kasper ViaNobis GmbH und dem Lebenshilfe Heinsberg e.V.. Kontakt KoKoBe Tel. 02433-93 999 30 und www.kokobe-hs.de

Seit Mitte 2019 gibt es ergänzend das neue Beratungsangebot der EUTB für den Kreis Heinsberg, das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert ist. Die EUTB bietet Beratung für Menschen mit Behinderung und versteht sich als Lotse im Hilfesystem. Umgesetzt wird dieses Angebot durch einen Verbund der Träger Caritasverband für die Region Heinsberg, Katharina Kasper ViaNobis GmbH sowie dem Lebenshilfe Heinsberg e.V.. Kontakt EUTB Tel. 02433- 93 999 36 und www.eutb-hs.de.

 

10 Jahre Lokaler Teilhabekreis Hückelhoven

Mühlenmarkt Wegberg 2021| Simon Jansen und Beate Junk (EUTB), in der Mitte Adelheid Venghaus (KoKoBe)10 Jahre Lokaler Teilhabekreis Hückelhoven:

Ein Stadtparcours lädt zum spielerischen Austausch und Kennenlernen ein am Samstag, den 3. Juli 2021 von 10 bis 14 Uhr

Der Artikel der Rheinischen Post als PDF >>>

Inklusions-Woche 2021 Infostände in Erkelenz und Wegberg erfolgreich nachgeholt

Mühlenmarkt Wegberg 2021| Simon Jansen und Beate Junk (EUTB), in der Mitte Adelheid Venghaus (KoKoBe)Inklusions-Woche 2021 Infostände „Deine Stimme für Inklusion – mach mit“ in Erkelenz und Wegberg:

Die geplanten Infostände auf dem Wochenmarkt in Erkelenz und dem Mühlenmarkt in Wegberg wurden jetzt gemeinsam von den Mitarbeiterinnen der KoKoBe in Kooperation mit der EUTB® nachträglich durchgeführt. Dabei waren die Marktbesucher zum Mitmachen aufgefordert und konnten ihre Stadt hinsichtlich der Barrierefreiheit auf Bannern und mit speziell angefertigten Postkarten bewerten.

Neben den allgemeinen Hindernissen, wie Kopfsteinpflaster oder fehlende Bordsteinabsenkungen, wurde besonders häufig in Erkelenz der Zugang zur Post genannt, welcher seit Jahren nicht barrierefrei sei. „Dieser Zustand wird von vielen Betroffenen als sehr belastend und wenig wertschätzend empfunden“, stellten die Berater*innen in vielen Gesprächen fest.

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Infostände der EUTB und KoKoBe in Erkelenz und Wegberg verschoben

Die im Rahmen der KoKoBe-Inklusionswoche für Freitag, 7.5.2021, angekündigten Informationsstände beim Markt in Erkelenz und Mühlenmarkt in Wegberg werden aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens und der unsicheren Wetterprognose verschoben. Die neuen Termine werden so schnell wie möglich auf der Homepage bekannt gegeben.

Einsendeschluß für den Fotowettbewerb ist der 1. Mai 2021!

Neuer Fotowettbewerb der KoKoBe

Die Beratungsstelle KoKoBe bittet um Einsendungen für die Titelseiten.

Kreis Heinsberg. Bereits zum fünften Mal rufen die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle KoKoBe für den Kreis Heinsberg die Bürger*innen zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb auf. Die schönsten Fotos sollen für die Titelseiten des inklusiven Veranstaltungskalenders "Gemeinsam" - dieser erscheint quartalsweise - verwendet werden. Aufgrund der sehr guten Beteiligung seit 2012 möchte die KoKoBe den Fotowettbewerb fortsetzen. Denn mittlerweile ist der Vorrat an Fotos aufgebraucht und die KoKoBe ruft erneut zur Einsendung von Fotos auf.

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Inklusionsscheck NRW gestartet – jetzt mit Projekten bewerben!

Mit dem Inklusionsscheck werden gute Ideen und Aktivitäten vor Ort mit 2.000 Euro pro Scheck vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt, insgesamt 300 dieser Schecks stehen landesweit bis Jahresende zur Verfügung. 

Gefördert werden können Maßnahmen und Projekte zur Verbesserung der Barrierefreiheit und zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die noch in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen  stattfinden. Dabei sind natürlich die während der Corona-Pandemie landesweit geltenden Regeln zu beachten. Die Anträge können dieses Jahr bis zum 30. September 2021 gestellt werden. 

Mehr Informationen gibt es hier Inklusionsscheck NRW | Arbeit.Gesundheit.Soziales (mags.nrw)

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